Mehr Medienkompetenz als gedacht

In der letzten Deutsch-Stunde (Kl. 7) haben Gruppen zu vier Schülern jeweils ein Standbild erstellt. Grundlage war die Lektüre „Die Welle“ von Morton Rhue. Eine vorgegebene, 3-seitige Textstelle war bearbeitet und inhaltlich besprochen worden, die Schülergruppen hatten sich für die Darstellung unterschiedlicher Szenen auf einem Standbild entschieden.  Wie in allen bisherigen Unterrichtsstunden, in denen das Tablet eingesetzt wurde, waren Konzentration und Motivation außerordentlich hoch und dicht. Die Reflexionsphase am Ende der Doppelstunde brachte folgende Ergebnisse:

Was haben wir gelernt?

  • sich zu organisieren
  • Ideen zu diskutieren
  • dass man durch veränderte Mimik und Gestik ein ganzes Bild verändern kann
  • dass der Hintergrund zum Geschehen passen muss
  • dass jede Rolle wichtig ist
  • dass jeder seine eigene Art hat, Dinge umzusetzen
  • dass man die richtige Perspektive finden muss
  • dass man für das perfekte Bild mehrere Versuche benötigt
  • dass Zusammenarbeit wichtig ist
  • dass Kritik das Bild verbessern kann

Zu meiner Überraschung sind das deutlich mehr Lerneffekte im Bereich der Medienkompetenz, als gedacht. Bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese Kompetenzen auf das Textverständnis auswirken werden.

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