Kleiner Feldversuch: Analoges vs. digitales Bearbeiten eines Textes

IMG_0118Heute habe ich in einem Oberstufen-Kurs (Jahrgangstufe 11) einen kleinen Versuch gestartet: Die 20-minütige Bearbeitungsphase eines Textes (in 5-er Gruppen) sollte wahlweise analog bzw. digital geschehen, und zwar mit dem Handy der Schülerinnen und Schüler. Arbeitsauftrag: Fasst die Hauptaussagen des Textes in euren Worten zusammen! Nach anfänglichem Staunen lief alles rasch an: Der Text wurde heruntergeladen (schulinterner Server), das Öffnen bereitete nach dem Herunterladen einer zuständigen App kaum noch Probleme, das Lesen gelang reibungslos. Aber schon in dieser Phase fragten einige nach weiteren (analogen) Kopien, die sie lieber bearbeiten wollten, weil das Markieren, Unterstreichen, Notieren problematisch, wenn überhaupt möglich war. Je nach Kenntnissen und Fähigkeiten der jeweiligen Apps gelang es nur wenigen, den Text, ähnlich, wie es analog möglich ist, zu bearbeiten. In der anschließenden Reflexionsphase äußerten sich die Schüler grundsätzlich positiv zum Einsatz mobiler Endgeräte: leichte Lesbarkeit, leichterer Ranzen, Multifunktionalität, Vorbereitung auf das spätere digitale Berufsleben. Negativ angemerkt wurde die problematische bis unmögliche Bearbeitung des Textes mit dem Handy.

FAZIT: Das mobile Endgerät Handy taugt  nur zum Lesen eines Textes, kaum zum adäquaten  Bearbeiten. Dazu müssen die Geräte schon über größere Displays und bessere Arbeitsmöglichkeiten  (Tablets bzw. Laptops) verfügen.

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